Neben der Lobbyarbeit und der Betreuung unserer Fälle sehen wir es als eine unserer Hauptaufgaben an, durch öffentliche Aktionen (z.B. Infostände) auf die Verletzung von Menschenrechten und die Arbeit von amnesty international aufmerksam zu machen.
Neben regelmäßigen Infoständen hat sich unsere Gruppe vor über drei Jahren dazu entschlossen, Konzerte in München zu veranstalten, um wichtige Anliegen von amnesty international auch einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
So können sich Musikliebhaber über laufende Aktionen von amnesty international informieren und sich auch an Unterschriftenaktionen oder Urgent Actions (UAs) beteiligen. UAs sind eine der effektivsten ai-Methoden zur Direkthilfe gefährdeter Menschen. Weiß ai zum Beispiel um eine Person, die der Gefahr von Folter ausgesetzt ist, wird diese Information über ein weltweites Netzwerk weitergeleitet. Am Netzwerk angeschlossene Leute schreiben Faxe, Telegramme oder e-mails an die entsprechende offizielle Stelle. Diese Aktionen haben nicht selten die Freilassung der gefährdeten Person zur Folge. Im Falle unserer Konzerte stellen wir zum Beispiel ein Fax-Gerät bereit, mit dem Briefe versendet werden können.
Die erste Veranstaltung dieser Art fand 2001 in der Glockenbachwerkstatt München unter dem Motto Stop Torture statt. Weitere Konzerte folgten und folgen - zuletzt im Juni 2007 -, wobei wir uns auf keine bestimmte Musikrichtung festlegen. Ob Rock, Punk, Pop oder Free-Style-Jazz - wir sind für alles offen!
Falls ihr als Band Interesse an einem Auftritt für amnesty international habt, meldet euch einfach bei uns!
Ansonsten freuen wir uns über ein zahlreiches Publikum bei einer unserer nächsten Veranstaltungen!
Vor der Kulisse eines der ersten schönen Frühlingswochenenden veranstalteten wir am 20.März 2010 einen Bücherflohmarkt in der Fußgängerzone. Neben Print-Produkten, die gegen eine Spende erworben werden konnten, konnten sich Interessierte und Passanten am Stand in eine Unterschriftenliste gegen rechtswidrige Zwangsräumungen in Kambodscha eintragen.
Gleich in doppelter Hinsicht improvisierte die Theater-Gruppe "Domino" am 9.Dezember 2009 auf der Bühne des EineWeltHauses zu Gunsten von Amnesty International und vor dem Hintergrund des Tag der Menschenrechte: neben dem geplanten Improtheater galt es auch noch den Ausfall einer Schauspielerin abzufangen, und so wurden die Dominos kurzerhand von Freunden der Theater-Gruppe "stadtland impro" auf der Bühne unterstützt.
In mehreren kurzen Stücken, die auf unterschiedlichen Improtheater-Techniken basierten, feuerten die Dominos und stadtland impro nicht nur unzählige Wortwitz-Raketen ab sondern glänzten auch durch beeindruckende Musik-Improvisationen - immer begleitet von wunderschöner und ebenfalls improvisierter Klaviermusik. Im Publikum dürfte wohl kaum ein Auge trocken geblieben sein bei den spontan entstandenen Stücken auf der Bühne.
Im Winter 1999 wurde unsere Gruppe wieder ins Leben gerufen, Grund genug, um nach 10 Jahren im kleinen Rahmen eine ausgelassene Party zu feiern (natürlich nicht auf Spendenkosten :-)).
Das Motto des Abends: "Weiss"
In der Glockenbachwerkstatt spielten Nerds on Prom Night und Die Logonauten zugunsten von Amnesty International und für die Menschenrechte. An unserem Infostand informierten wir die Besucher über eine aktuelle Urgent Action, die vor Ort auch gleich unterschrieben und versandt werden konnte.
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Bereits im Jahre 2007 führte die Theatergruppe "Klappe 12" ein Stück zugunsten von Amnesty International auf. Dieses Jahr konnten wie die Schauspieler von "Klappe 12" erneut für uns gewinnen - am So, 12.7.2009 gaben die Darsteller abermals ihre Kunst zum Besten und führten das Stück "YVONNE, die Burgunderprinzessin" zugunsten von Amnesty International auf. Das Event begleitete unsere Gruppe mit einem Infostand und einer ausliegenden Unterschriften-Aktion.
Nachdem wir in den vergangenen Monaten einige Bücher angesammelt hatten, veranstalteten wir am Samstag, 4.Juli 2009 in der Fußgängerzone einen Bücherflohmarkt, bei dem sich interessierte Passanten günstig mit allerlei Literatur eindecken und sich bei dieser Gelegenheit auch gleich an unserer Unterschriftenaktion beteiligen konnten. Das Thema der Aktion war die drohende Wiederaufnahme der Vollstreckung von Todesurteilen im US-Bundesstaat North Carolina.
Ca. 150 Gäste schauten am 6. Februar in die Glockenbachwerkstatt und besuchten das Benefizkonzert, welches die Bands BM Stereo, madbomberinlove und The Tibby Vaughan zugunsten von Amnesty International gaben. An unserem Infostand unterschrieben und verschickten viele der Besucher einen Brief an die Regierung von Saudi-Arabien, in dem sie im Rahmen einer Urgent Action die Aufhebung der Todesstrafe forderten. Wenig später rockten sie zusammen mit den Bands in einem gut gefüllten Saal.
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Mitschnitt des Radiobeitrags von Radio Amnesty München.
Die Band Radiostar spielte am 4.7.2008 in der Glockenbachwerkstatt zugunsten von Amnesty International. Mit ihrer rockigen Interpretationen bekannter 80er und 90er Hits, sorgten die 5 sympathischen Musiker für sehr gute Stimmung bei den interessierten Gästen.
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Algerien - Zwischen Transformation und Stagnation. Florian Roth, ehemaliger Stadtrat und Vorsitzender der Grünen in München, berichtete über den algerischstämmigen Philosophen und Schriftsteller Albert Camus. Im Anschluss daran referierte Dr. Isabelle Werenfels, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), über die Entwicklungen der letzten Jahre in Algerien.
Am Wochenende vom 8./9.12 2007 führte die Theatergruppe "Klappe 12" ihr Theaterstück "ZwischenWelten" als Benefiz-Vorführung zugunsten unserer ai-Gruppe im Soundcafé auf. Das Stück fand beim Publikum großen Anklang und die schauspielerischen Leistungen wurden mit langem Applaus honoriert.
Bei diesem Infostand ging es um die drohende Abschiebung von Flüchtlingen aus Ländern wie dem Irak oder Afghanistan. Die Asyl-Gesetze sollen demnächst angepasst werden, um Flüchtlingen aus diesen Regionen leichter wieder zurück in ihre Heimat zu schicken - ungeachtet dessen, dass sie dort immer noch verfolgt werden (Afghanistan) bzw. eine gefährliche Umwelt auf sie wartet (Irak. Das Auswärtige Amt stuft auf seiner Homepage den Nordirak immer noch als gefährlich sein).
(Wie man auf den Bildern sehr schön sehen kann: Nicht nur Alt und Jung zeigen Interresse an unserem ai-Stand, nein, auch tierische Vertreter verirren sich an unseren Tisch *gg*)
Mit diesem Infostand wollten wir Interessierte über die Haftbedingungen in Guantanamo und die damit einhergehenden Verstöße gegen die Menschenrechte aufklären.